200 bis 800 n. Chr. - Blütezeit der Maya-Städte überall in Belize
900 - 1000 n. Chr. - Niedergang der Maya-Kultur im südlichen und zentralen Belize
1520-er Jahre - Cortez durchquert das südliche Belize.
1530-er Jahre - Montejo versucht, Belize für Spanien zu erobern. Nachankan and Belize-Maya besiegen die Spanier.
1650-er Jahre - Britische Freibeuter lassen sich an der belizianischen Küste nieder.
1660 - Bartholomew Sharpe, berühmter britischer Pirat, macht Belize zu
seiner Basis und beginnt, Logwood einzuschlagen und nach Großbritannien
zu verkaufen.
1670 - Das Godolphin-(Madrid-)Abkommen öffnet alle amerikanischen Länder für die britische Kolonisation.
1717 - Spanische Truppen vertreiben vom Peten aus die Baymen.
1720-er Jahre - Erste schriftliche Berichte über afrikanische Sklaven in Belize
1754 - Spanier vertreiben die Baymen, die innerhalb eines Jahres zurückkehren.
1763 - Abkommen von Paris: Spanien erlaubt britischen Siedlern, Logwood einzuschlagen; Grenzen werden nicht festgelegt.
1765
- Admiral Burnaby legt die Regeln für die Niederlassung, die
"Settlement's Regulations" fest. Sie werden bekannt als "Burnaby's
Code". Eine öffentliche Versammlung legt die Grenzen für den
Logwood-Einschlag fest.
1765/68/73 - Sklavenaufstände
1779 - Spanische
Truppen erobern Belize und bringen Baymen und Sklaven nach Yukatan. Die
Sklaven werden freigelassen, nachdem sie ihre Loyalität zu Spanien
erklärt haben. Die Baymen werden nach Kuba geschickt.
1783 - Abkommen von Versailles: Spanien erkennt das Recht
der Briten an, Logwood in Belize einzuschlagen zwischen dem Rio Hondo
und dem Belize River.
1784 - Rückkehr der Siedler nach Belize; Despard wird zum ersten Superintendenten der Niederlassung ernannt.
1786
- Das Treffen von London erweitert die Rechte der Briten in Belize bis
zum Sibun River und erlaubt den Einschlag von Mahagoni.
1787 - Die Briten evakuieren die Moskitoküste. 2.214
"Shoremen" und ihre Sklaven kommen nach Belize. Die öffentliche
Versammlung beschließt die Regularien, um einen Mahagoni-Betrieb zu
besitzen.
1788 - Maya attackieren Mahagoni-Betriebe am New River.
1798 - Schlacht von St. George's Caye.
1802 - 150 Garifuna siedeln bei Stann Creek.
1807 - Abschaffung des Sklavenhandels
1817
- Der Superintendent entmachtet die Siedler, um Land verteilen zu
können; es gibt Berichte, dass eine große Zahl entlaufener Sklaven im
Landesinneren lebt.
1820 - Sklavenaufstand
1821 - Mexikanische und zentralamerikanische Unabhängigkeit
1831 - Ein Gesetz wird erlassen, dass "farbigen Subjekten" und den Weißen gleiche Rechte einräumt.
1832 - Eine große Zahl von Garifuna erreicht die Küste von Belize (Garifuna Settlement Day, 19. November).
1834/38 - Abschaffung der Sklaverei. Land muss nun verkauft und kann nicht länger frei vergeben werden.
1847 - Aufgrund des Kastenkrieges in Yukatan fliehen Tausende nach Belize.
1856 - Der nördliche Teil von Belize City wird durch Feuer völlig zerstört.
1859 - Britisch-guatemaltekisches Abkommen über Belize. Die British Honduras Company (später B.E.C.) wird gegründet.
1862 - Belize wird die Kolonie "British Honduras".
1865
- Von den westindischen Inseln und aus China werden Arbeiter nach
Belize gebracht, die vor allem auf den Zuckerrohrfelder der British
Honduras Company arbeiten.
1866 - Britische Truppen werden von Maya bei den Yalbac Hills umzingelt.
1867 - Verstärkte britische Einheiten zerstören Dörfer und Felder in Yalbac.
1871
- Belize wird zur Kronkolonie erklärt, nachdem die Versammlung sich
1870 selbst aufgelöst hat. Drei von vier inoffiziellen Mitgliedern des
neuen legislativen Rates vertreten einheimische Interessen.
1894 - Polizistenaufstand. Arbeiterunruhen, bei denen bessere Bezahlung gefordert wird.
1906 - Belize City erhält Elektrizität.
1914 - Erster Weltkrieg: Viele Belizianer dienen freiwillig.
1919 - Unruhen durch belizianische Kriegsheimkehrer.
1922 - Marcus Garvey besucht Belize.
1929 - Die große Depression beginnt.
1931 - Gewaltiger Hurrikan, der über 2.000 Todesopfer fordert.
1933 - Guatemala erhebt mit Nachdruck wieder seinen Anspruch auf Belize.
1934 - Antonio Soberanis führt die Arbeiterproteste an.
1939 - Zweiter Weltkrieg
1949 - Der British Honduras Dollar wird abgewertet.
1950 - Gründung der Partei P.U.P. (People's United Party)
1952 - Generalstreik, der von der Gewerkschaft General Workers Union angeführt wird.
1954 - Stimmrecht für alle Erwachsenen
1964 - Eigenständige Regierung
1968
- Die Entwürfe des sogenannten "Webster Proposals" zur Beilegung des
anglo-guatemaltekischen Disputes werden von Regierung und Volk
abgelehnt. Der Entwurf stammt von einem us-amerikanischen Schlichter.
1970-er Jahre - Internationalisierung des Belize-Falles
1971 - Belize tritt der CARIFTA bei. Belmopan wird Hauptstadt von Belize.
1973
- Der Landesname wird offiziell in "Belize" geändert. Die Verordnung
über den Landbesitz durch Ausländer wird verabschiedet.
1975 - Erste pro-belizianische Resolution durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen
1976 - Belize erhält Sonderstatus bei der Organisation der blockfreien Staaten.
1981 - Unabhängigkeit, Belize tritt dem Commonwealth, den Vereinten Nationen und der Organisation blockfreier Staaten bei.
1984 - Die P.U.P. erleidet zum ersten Mal innnerhalb von 30 Jahren eine Wahlniederlage. Manuel Esquivel von der United Democratic Party (U.D.P.) wird der zweite Premierminister von Belize.
1986 - Die erste Universität von Belize wird eröffnet.
1989 - Die P.U.P. gewinnt die Wahlen.
1990 - Zwölf Jahre nach ihrer Aufstellung übernehmen drei Belizianer das Kommando über die eigenen Streitkräfte (Belize Defence Force -B.D.F.) als "Commandant of BDF", "Guard Commander und "Commander of Air & Maritime Wing".
1991 - Guatemalas Präsident Jorge Serrano Elias erkennt das Recht Belizes zur Selbstbestimmung an, zehn Jahre nach der Unabhängigkeit. Belize wird in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aufgenommen.
1992 - Das guatemaltekische Verfassungsgericht stoppt die Entscheidung von Präsident Serrano, Belize als unabhängigen Staat anzuerkennen und diplomatische Beziehungen aufzunehmen.
1993 - Die U.D.P. wird als Regierungspartei wiedergewählt, nach die P.U.P. um 18 Monate vorgezogene Wahlen gefordert hat.
1994 - Die Verantwortlichkeit für die Verteidigung von Belize geht von den britischen Streitkräften auf die Belize Defence Force über, als sich die britische Garnison aus dem Land zurückzieht
1996 - George Cadle Price legt den Vorsitz der P.U.P. nach 40 Jahren nieder. Said Musa wird neuer Parteiführer.
1998 - Der Vorsitzender der U.D.P., Manuel Esquivel, trittzurück, nachdem er seinen Sitz bei den Wahlen verloren hat. Dean Barrow wird neuer Vorsitzender der U.D.P. Die Belizianer wählen die P.U.P. wieder an die Macht, Said Musa wird der dritte Premierminister von Belize.
2001 - Die Maya in Belize unterzeichnen die Erklärung über die Rechte der Ureinwohner. Die UNESCO erklärt die Garifuna Culture zum Meisterwerk mündlich überlieferten und immateriellen Kulturerbes.
2003 - Die Regierung der P.U.P. wird die erste, die seit der Unabhängigkeit für eine zweite Wahlperiode in ihrem Amt bestätigt wird.